1.Einführung Burma

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Burma

Burma ist heute unter drei Namen bekannt. Burma, Birma und Myanmar. Dies lieg unteranderem an immer wiederkehrenden Politischen Unruhen, unter denen das Land seit 1948 leidet.

Ein kurzer Abriss der Geschichte Burmas

Im 11. Jahrhundert wurde das erste birmanische Reich gegründet. Im 19. Jahrhundert fiel dieses, nach mehreren Kriegen, in die Hände Englands. Während des Zweiten Weltkrieges stand Burma kurzzeitig unter Japanischer Herrschaft, nach ende des Krieges wurde das Land wieder in das britische Kolonialreich integriert. 1948 wird Burma in die Unabhängigkeit entlassen. Seither kam es immer wieder zu bewaffneten Konflikten, bei denen ethnische Minderheiten um mehr Autonomie und Unabhängigkeit kämpften. Bis 1962 wurde das Land demokratisch Regiert, danach waren verschiedene Militärregime an der Macht. Es fanden immer wieder Demonstrationen statt die meist in deren blutiger Niederschlagung gipfelten. Als 1990 erstmals wieder demokratische Wahlen stattfanden und die Oppositionspartei einen überragenden Sieg davon trug, wurden diese für Ungültig erklärt. 1993 wurde eine Nationale Versammlung einberufen die eine neue Verfassung erarbeiten sollte, 1996 wurde diese aber endgültig wieder ausgesetzt. 2003 wurde die "Road Map" als Weg zur Demokratie verkündet. 2004 bis 2007 fanden Beratungen statt bei denen man sich auf einen neue Verfassung einigte. 2010 fanden die ersten Wahlen seit 1990 statt. Durch Verordnungen in der Verfassung sorgte das Militär aber dafür, dass es auch weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Eine Behinderung der Wahlbeteiligung der Opposition und Wahlmanipulationen führten zu einem Sieg der Militärpartei USDP. So wurde der vorherige Premierminister Than Shwe zum ersten Präsidenten Myanmars gewählt. 2012 konnte sich die Oppositionspartei NLD erstmals an den Wahlen beteiligen. Bei Nachwahlen am 1. April 2012 wurden 45 der 664 Sitze neu vergeben unter anderem an die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Dadurch fand keine Neuverteilung der Machtverhältnisse statt aber dieses Ereignis gilt als Schritt in die richtige Richtung.

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