Medien und Informatik

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Durch die Einführung des Moduls Medien und Informatik im Lehrplan 21 wird den Anforderungen der Medien- und Informationsgesellschaft, als eine zentrale Aufgabe von Schule und Erziehung, Rechnung getragen. Medienbildung, wie sie im Lehrplan 21 vorausgesetzt wird, strebt nach sachgerechtem, selbstbestimmtem, kreativem und sozial verantwortlichen Verhalten. Sie hat Selbstbestimmung und Mündigkeit zum Ziel und umfasst nicht nur Fertigkeiten in der Nutzung von Medienbeiträgen, sondern zielt auch darauf ab Medieninhalte und Mediensysteme kritisch und kompetent zu reflektieren, Medienwirkungen zu erkennen und eigene Medienbeiträge zu produzieren und diese Kompetenzen auch für das eigene Lernen einzusetzen. Die Informatische Bildung mit ihren Grundkonzepten der automatisierten Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von Information kann einerseits als eine technologische Komponente der Medienbildung verstanden werden, anderseits weisst die Benennung des Modules darauf hin, Informatik nicht nur als Komponente zu interpretieren, sondern auch als eigene Disziplin zu behandeln. In der Praxis gilt es dem gesamten Spektrum der Medienbildung Rechnung zu tragen und Informatische Bildung in ein umfassendes Prinzip von Medienbildung einzuschliessen. Der Lehrplan 21 sieht vor, dass Anwendungskompetenzen aus den Bereichen Medien und Informatik, also Nutzung von Technologien und Softwares als Werkzeuge, nebst im Medien und Informatik-Unterrichtsfach auch in allen anderen Fächern und bereits ab dem Kindergarten von der jeweiligen Lehrperson integriert werden soll.


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